Diese altertümlichen Hygienetipps sind einfach nur ekelhaft
Die Körperhygiene wird heute groß geschrieben, aber das war nicht immer so. Die Generationen vor uns mussten ziemlich gewieft sein, wenn es darum ging, sauber und gesund zu bleiben.
Damals gab es keine extravaganten Gesichtswasser mit Grünkohlextrakten. Unsere Vorfahren haben ihr Gesicht teilweise mit Urin gereinigt. Hier einige der ekligsten - und teils sogar gefährlichen - Tipps zur Körperpflege.
Die ganze Familie benutzte das gleiche Badewasser
Im Mittelalter wurde das Baden vom Christentum als eine Möglichkeit dargestellt, um seine Sauberkeit zu zeigen. Während es sich die Oberklasse leisten konnte, jeden Abend eine Badewanne mit Wasser zu erhitzen, konnte die Unterklasse nur davon träumen. Stattdessen teilten sich ganze Familien das gleiche Badewasser.
Meist badeten die Ältesten zuerst. Bis das Baby an der Reihe war, war das Wasser schön schmutzig. Das Baden hat sich im Laufe der Zeit zum Glück sehr weiterentwickelt.
Glatzköpfige Männer rieben ihren Kopf mit Hühnermist ein
In der Geschichte gibt es viele seltsame medizinische Heilmittel, aber Hühnerkot als Hausmittel gegen Kahlheit ist schon sehr weit hergeholt. Ein medizinisches Buch aus dem 17. Jahrhundert mit dem Titel "Der Weg zur Gesundheit" riet Männern, Hühnermist mit Lauge zu mischen und ihre Kopfhaut damit zu waschen.
Bei dem Hühnermist sind wir uns nicht so sicher, aber angesichts der Tatsache, dass Lauge eine giftige alkalische Lösung ist, bezweifeln wir, dass dieses Mittel das Haarwachstum angeregte.
Der König hatte seinen eigenen Hintern-Wischer
Der sogenannte Groom of the Stool war ein Angestellter am englischen Hof, dessen Aufgabe es war, den Hintern des Königs nach einem Toilettenbesuch abzuputzen. Klingt wie ein ekliger Job, hatte aber auch überraschend viele Privilegien.
Der Groom of the Stool baute eine sehr intime und vertrauenswürdige Beziehung zum englischen König auf. Der männliche Diener kannte einige der skandalösesten königlichen Geheimnisse.
Die Ägypter verwendeten Krokodilkot als Verhütungsmittel
Frauen haben im Laufe der Jahre vieles versucht, um ungewollte Schwangerschaften zu verhindern, aber die alten Ägypter schießen den Vogel ab. Schriftrollen, die bis 1850 v. Chr. zurückgehen, zeigen, dass ägyptische Frauen Krokodilkot sammelten, ihn zu kleinen Kügelchen formten und diese in ihre Genitalien einführten.
Es mag verrückt klingen, aber die moderne Wissenschaft hat bewiesen, dass diese alte Verhütungsmethode tatsächlich funktioniert haben könnte. Krokodilkot hat eine ähnlich alkalische Zusammensetzung wie moderne Spermizide.
Noble Damen malten ihre Gesichter mit Blei an
Während heute alle nach sonnengeküsster Haut streben, galt blass damals als schön. Es bewies, dass man einen gewissen Status hatte und nicht auf den Feldern arbeitete. Sowohl adlige Frauen als auch Männer malten sich das Gesicht weiß an, um noch schöner auszusehen.
Das Problem war, dass die weiße Farbe aus reinem Blei bestand, das giftig war und die Haut beschädigte. So mussten die Menschen noch mehr Make-up tragen, und es kam zu einem Teufelskreis.
Verfaulte Zähne waren ein Symbol des Reichtums
Während der elisabethanischen Ära war raffinierter Zucker nur der Oberschicht und wohlhabenden Mitgliedern der Gesellschaft vorbehalten. Wenn man also verfaulte, herausfallende Zähne hatte, war das im Grunde ein Zeichen für extremen Reichtum. Einige Bauern gingen sogar so weit, Zahnfleischentzündungen vorzutäuschen, um reicher auszusehen.
Die oberen Schichten mögen reich gewesen sein, aber sie waren eindeutig nicht reich genug, um sich einen Zahnarztbesuch zu leisten.
Die meisten Menschen besaßen Outfits...für das ganze Jahr
Bei den Kleidern des 19. Jahrhunderts ging es nicht darum, gut auszusehen. Sie mussten praktisch sein und durften nicht viel kosten. Nur die Oberschicht hatte für jeden Tag ein anderes Outfit. Der Rest der Gesellschaft musste sich eine ganze Saison lang mit einem Outfit begnügen. Und ja, dies galt in der Regel auch für die Unterwäsche.
Die Kleidung wurde vielleicht alle paar Wochen einmal gewaschen, aber erwatet wurde es nicht. Der einzige Grund, warum jemand vielleicht ein fünftes Outfit hatte, war, wenn er zu einem formellen Anlass musste.
Schuhcreme war im Grunde reines Gift
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die meisten Schuhcremes mit einem Bestandteil namens Nitrobenzol hergestellt. Nitrobenzol hatte die unglaubliche Fähigkeit, Schuhe besonders glänzend und glatt zu machen, aber man durfte nicht zu tief einatmen, denn das Gift führte regelmäßig zu Ohnmachtsanfällen.
Wenn häufige Ohnmachtsanfälle nicht gefährlich genug waren, war das Mischen von Nitrobenzol mit Alkohol praktisch ein Todesurteil. Selbst moderne Schuhcreme kann im Grunde tödlich sein, wenn sie in großen Mengen aufgenommen wird.
Toilettenpapier ist eine relativ neue Erfindung
Die Chinesen waren die ersten, die Papier für sanitäre Zwecke verwendeten, aber Toilettenpapier verbreitete sich erst 1857. Davor benutzten die meisten Menschen Dinge wie Blätter, Lumpen, ein nasses Tuch, das an einem Stock befestigt wurde oder sogar ihre Hände.
Allein der Gedanke, beim Toilettenbesuch ohne Klopapier dazustehen, jagt heute vielen Menschen Schauer über den Rücken. Schätzen Sie sich glücklich, wenn Sie sich sogar Feuchtpapier leisten können.
Die Haarpflege war furchtbar
Um die Trendfrisuren der 1920er Jahre zu erreichen, zerstörten die Frauen ihre Haargesundheit. Sie begannen, mit der Herstellung ihrer eigenen Lockenstäbe zu experimentieren, indem sie runde Eisenstangen mit Holzgriffen verwendeten, die über Kohlen erhitzt wurden. Dieser Methode fehlte die Temperaturkontrolle, und das Haar der Frauen wurde deshalb oft verbrannt.
Wenn der Geruch von verbranntem Haar nicht schon schlimm genug war, benutzten die Frauen Vaseline, die nach Klebstoff roch, um ihre Locken zu formen. Wenn man das perfekte Aussehen erreicht hatte, wurde das Haar oft lange nicht gewaschen...
Urin war ein beliebtes Gesichtswasser
Wenn man im 17. Jahrhundert eine Kosmetikabteilung betreten hätte, hätte es dort sicher viele Hautpflegeprodukte mit menschlichem Urin gegeben. Adelige Frauen reinigten ihr Gesicht damals täglich mit Urin, dem antiseptische Eigenschaften zugeschrieben wurden.
Urin leistete nicht nur einen überraschenden Beitrag zur Gesichtsreinigung, viele Frauen glaubten auch, dass er Anti-Aging-Eigenschaften hatte und die Haut straff hielt.
Lysol war ursprünglich als weibliches Hygienemittel gedacht
Ja, die Rede ist von dem gleichen Lysol, das Sie vielleicht als Küchenreiniger verwenden und das 99,99% der Keime abtötet. Lysol wurde erstmals 1889 erfunden und wurde während des Ausbruchs der Spanischen Grippe 1918 zu einem beliebten Desinfektionsmittel.
Aus irgendeinem Grund versuchte Lysol in den 1920er den weiblichen Hygienemarkt zu erobern. Es wurde sowohl als Reinigungsmittel für Frauen als auch Verhütungsmittel beworben. Mediziner rieten später davon ab, weil es ein zu starkes Desinfektionsmittel war.
Zahnprothesen von den Toten
Bevor Holzzähne zum Standard Zahnersatz wurden, musste jeder, der ein neues Gebiss suchte, jemanden finden, der seines nicht mehr brauchte. Es ist keine Überraschung, dass die einzigen Menschen, die "bereit" waren, ihre Zähne aufzugeben, die Toten waren.
Im 18. Jahrhundert wurde der Großteil der damaligen Zahnprothesen aus den Zähnen toter Soldaten hergestellt. Es mag sich heute vielleicht morbid anhören, aber die Leute scheint es damals nicht gestört zu haben.
Schneckenschleim gegen Halsschmerzen
Heutzutage brauen wir uns bei Halsschmerzen eine Tasse Tee mit Honig. Früher rieten die Ärzte zu etwas anderem, nämlich einem Pfund Schneckenschleim mit einem Pfund Zucker. So entstand ein süßer Sirup, der den Rachen bedeckte und den Husten heilte.
Wenn man darüber nachdenkt, ähnelt Schneckenschleim von der Textur her Honig, aber es ist trotzdem ziemlich eklig.
Sterbende Menschen verwandelten ihren Körper in eine essbare Medizin
Die Mellifizierung war ein alter arabischer Prozess, der darin bestand, dass eine sterbende Person ihren Körper in einen mumifizierten "Honigriegel" verwandelte, den die Lebenden essen konnten. Der Prozess begann, als die Person noch lebte. Sie entschied sich, ihre Körper zu spenden und eine reine Honigdiät zu beginnen. Nach ihrem Tod wurde der Leichnam bis zu ein Jahrhundert in einen mit Honig gefüllten Steinsarg gelegt.
Schließlich wurde die "mellifizierte Person" ausgegraben und von den Lebenden als Heilmittel für verschiedene Krankheiten verzehrt. Das Verfahren war so populär, dass die Chinesen des 16. Jahrhunderts ebenfalls damit begannen.
Zahnpasta war nicht immer minzfrisch
Zahnpasta ist eine relativ moderne Erfindung, was nicht heißen soll, dass sich die Menschen früher nicht die Zähne geputzt haben. Die Zahnpasta aus dem Mittelalter wurde beispielsweise aus verbrannten Kräutern wie Rosmarin und Minze hergestellt, sicher nicht das Schlimmste. Die Zahnpasta aus der Römerzeit bestand dagegen aus püriertem Mäusehirn.
Andere eklige Zahnpasta-Beispiele sind zerkleinerte Austern von den alten Griechen und zerkleinerter Pfeffer und Salz von den alten Ägyptern.
Urin war als Mundspülung in aller Munde
Wenn es um die Reinigung von Kleidungsstücken oder die Mundhygiene ging, hatten die Menschen nicht immer Tide Pods und Listerine zur Verfügung. Sie mussten ihre eigene antibakterielle Lösung finden... Früher benutzten die Menschen deshalb ihren eigenen Urin, um ihre Kleidung und ihren Mund zu waschen.
Menschlicher Urin ist steril, wenn er gekocht wird, und enthält Ammoniak, das auch viele moderne Reinigungsmittel enthalten. Das Verfahren mag sich zwar eklig anhören, aber selbst der britische Abenteurer Bear Grylls schlägt vor, Urin zu verwenden, wenn man in der Klemme sitzt.
Hochgetürmte Frisuren zogen alle möglichen Krabbeltiere an
Die ultrahohen Frisuren des 18. Jahrhunderts sahen vielleicht schick und ordentlich aus, waren aber ein Nährboden für Bakterien. Die Frisuren waren eine Mischung aus Perücken und Echthaar, die mit Schmalz aufgebaut waren. Da die Frisur so viel Arbeit erforderte, wurden die Haare wochenlang nicht gewaschen.
Währendessen zogen alle Arten von Ungeziefer wie Käfer und Kleintiere ein und fühlten sich dort pudelwohl.
Die Menschen haben ihre Kleidung im Winter einfach nicht gewaschen
Wie bereits erwähnt, hatten die Leute nur vier Outfits. Aber es kommt noch schlimmer: Sie haben diese Outfits im Winter nie gewaschen. Für die meisten Leute war es einfach zu kalt, um sich auszuziehen, also behielten sie die Kleider an. Das Waschen der Kleidung bedeutete, dass man Wasser aufheizen musste, dann warten musste, bis die Kleidung trocken war, und dabei splitterfasernackt war.
Zumindest schwitzten sie im Winter wahrscheinlich nicht so stark, und dadurch dass alle rochen, fiel es nicht so sehr auf.
Zahnlackierungen verursachten ernsthafte Schäden
Ein uralter Schönheitstrend, der heute keinen Sinn mehr macht, ist die Zahnschwärzung. Diese Tradition war in der japanischen und vietnamesischen Kultur weit verbreitet. Sie glaubten, dass schwarze Zähne ein Symbol für Reife und Zivilisation sind.
Bei diesem Prozess wurde eine Mischung aus Chemikalien verwendet, um den Zahnschmelz zu korrodieren und den Zähnen ein glänzendes schwarzes Finish zu verleihen. Während die Chemikalien die Zähne technisch gesehen vor dem Verfall bewahrten, verursachten sie auch ernsthafte irreversible Schäden. Diese Tradition ist seit der Kolonialzeit weitgehend verschwunden.
Uralte Tampons waren nicht gerade bequem
Frauen war damals im Grunde "alles erlaubt", wenn es darum ging, Auslaufen in der Öffentlichkeit zu verhindern. Tampons sollen aus Ägypten stammen, wo Frauen Schmutz und Honig mischten und dann in Leinen einwickelten. Die griechischen Frauen der Antike verwendeten eine ähnliche Technik.
Die Frauen im alten Indien verwendeten eine Mischung aus Steinsalz und Öl, die gleichzeitig als Verhütungsmittel diente. Japanische Frauen waren ihrer Zeit voraus und benutzten Papiertampons, aber sie nahmen nicht viel Menstruationsflüssigkeit auf und mussten offenbar 12 Mal am Tag gewechselt werden.
Körperbehaarung wurde mithilfe von Röntgenstrahlen entfernt
Die Verwendung von Röntgenstrahlen zur Entfernung der Körperbehaarung galt zu Beginn des 20. Jahrhunderts als eine dauerhafte Lösung gegenüber der Rasur. Warum sollte man sich an einem hektischen Morgen mit dem Rasiermesser und Rasierschaum herumschlagen, wenn man das Problem mit Strahlung ein für allemal beheben könnte?
Das einzige Problem bei dieser Behandlung war, dass viele Patienten Krebs bekamen. Das lag daran, dass sie, um alle Haare dauerhaft zu entfernen, mehr als 20 Stunden lang bestrahlt werden mussten!
Man verwendete Radium, um graues Haar zu bekämpfen
Wenn wir sagen, dass Radium zur Bekämpfung von grauen Haaren verwendet wurde, verwenden wir das Wort "Kampf" nur sehr lose. Die unerwünschten grauen Haare wurde man so zu 100 Prozent los. Das einzige Problem bestand darin, dass es auch zum Ausfallen der Haare führte.
Gott sei Dank haben wir heute echte Haarfärbemittel, die im Kampf gegen das Grau sicher verwendet werden können. Aber graue Haare sind im 21. Jahrhundert sowieso trendig.
Kannibalismus war Teil einer gesunden Ernährung
Sie haben bereits gelesen, was in Ägypten mit mumifizierten Leichen gemacht wurde, aber das war die einzige Kultur, in der Tote gegessen wurde. Wohlhabende Menschen im 17. Jahrhundert glaubten, dass menschliches Fett und Blut zur Erhaltung der Gesundheit beitrug.
Zum Glück wissen wir heute, dass nichts davon wahr ist. Entschuldigen Sie uns, während wir kurzen einen Spaziergang um den Block machen, um das Bild aus unseren Köpfen zu bekommen... Okay, weiter geht's...
Silphium wurde so häufig verwendet, dass es ausgestorben ist
Hier eine Verhütungstaktik, die Sie nicht zusammenzucken lässt. Die alten Römer verwendeten die Silphium-Pflanze als natürliche Form der Geburtenkontrolle. Sie musste nur gegessen werden. Die Pflanze war so beliebt, dass sie die römische Ära nicht überlebte.
Die Menschen schätzten die Pflanze so sehr, dass Sie sie sogar auf Geld druckten. Es muss wirklich eine Art Wunderpflanze gewesen sein. Schade, dass wir nie in ihren Genuss kommen werden.
Um Zahnschmerzen zu heilen, wurden die Zähne gezogen
Wenn man früher Zahnschmerzen hatte, gab es eine Lösung, die immer funktionierte: die Zähne wurden gezogen. Diese schmerzhafte Praxis wurde in Friseurläden durchgeführt, da die Friseure damals für kleinere Operationen zugelassen waren.
Natürlich wurde dies nur bei verfaulenden Zähnen durchgeführt, die ohnehin entfernt werden mussten. Die Lektion hier: Achten Sie auf Ihre Zähne, denn sie wachsen nicht nach.
Schwefelbehandlungen gegen unerwünschte Sommersprossen
Sommersprossen gelten heute als hübsch. In der Vergangenheit waren sie jedoch weniger wünschenswert. Die Lösung für alle, die mit Sommersprossen gesegnet bzw. verflucht waren, bestand darin, sie mit Schwefel einzureiben.
Sommersprossen machen einen Menschen einzigartig. Wenn man sie entfernt, zerstört man einen Teil der Individualität. Traurigerweise war Individualität in der Vergangenheit nicht gefragt. Und es gab keine guten Mittel, um sie zu vertuschen.
Blumen maskierten unerwünschte Gerüche
Heute können wir jeden Tag duschen, Deodorant und Parfüm auftragen und uns bei Bedarf erfrischen. In der Vergangenheit gab es keine dieser Möglichkeiten. Nun, die Menschen konnten jeden Tag duschen, aber es wäre als eine riesige Wasserverschwendung angesehen worden.
Um besser zu duften, trugen die Menschen Blumen, die Körpergerüche überdeckten. Das nächste Mal, wenn Ihnen jemand einen Strauß reicht, werden Sie vielleicht anders darüber denken.
Adlermist war ein Schmerzmittel
Frauen hatten es in der Vergangenheit schwer. Nicht nur, dass Verhütungsmittel bestenfalls fragwürdig waren, auch der Einsatz von Schmerzmitteln während der Wehen lässt Fragen offen. Um die Wehen zu unterdrücken, erhielten die Frauen Adlerkot, der mit Öl und Essig vermischt wurde.
Die Zeiten haben sich definitiv geändert. Frauen werden heute während der Wehen sehr gut versorgt. Wenn sie wollen, können sie ihre Schmerzen mit Medikamenten bewältigen, oder sie können sich für eine natürliche Geburt entscheiden. Die Zeiten des Adlerkots sind vorbei.
Schwimmen Sie nie in einem Burggraben
Auch wenn es Sie vielleicht gereizt hat in einem Burggraben zu schwimmen, sollten Sie selbst in der Abwesenheit von Alligatoren darauf verzichten. Die Schlosswärter nutzten das Wasser rund um das Haus oft, um Essensreste und menschliche Abfälle zu entsorgen.
Wenn Sie sich das nächste Mal einen Film ansehen, in dem jemand in einen Burggraben fällt, werden Sie sich vielleicht ekeln. Denken Sie daran: Nur weil etwas mit Wasser gefüllt ist, heißt das nicht, dass es sauber ist.
Böden wurden aus Stroh hergestellt
Eine Lösung für ein Badezimmer im Mittelalter war: den Boden mit Stroh zu bedecken. Zumindest gehen wir davon aus, dass die Menschen früher deshalb zu Stroh gegriffen haben. Der wirklich eklige Teil ist, dass viele Leute angeblich das alte Stroh nicht entfernt haben, bevor sie eine neue Schicht hineinlegten.
Hoffentlich liefen die Menschen im Mittelalter nicht barfuß durch ihre Häuser. Kein Wunder, dass sie damals so leicht krank wurden. Überall war man Keimen und Bakterien ausgesetzt.
Alles wurde mit den Fingern gegessen
Tatsache ist: im Mittelalter hatten die Menschen kein Silberbesteck. Wenn Sie sich einen alten Film ansehen und die Dorfbewohner mit Löffeln essen, lassen Sie sich nicht täuschen. Sie aßen mit ihren Händen, denn sie waren die einzigen Werkzeuge, die ihnen zum Essen zur Verfügung standen.
Manchmal benutzten sie Brot als Utensil, um es anschließend zu essen. Haben wir erwähnt, dass sich damals auch niemand die Hände gewaschen hat? Es geht doch nichts über Rindfleischeintopf mit schmutzigen Händen.
Operationen waren nicht steril
Bis in die 1800er Jahre hatten die Menschen keine Ahnung, dass Keime existieren. Sicher, die Menschen wurden krank, aber niemand wusste wirklich, warum. Das bedeutete auch, dass Geräte bei Operationen nicht sterilisiert wurden.
Es gibt Aufzeichnungen über Operationen, die vor Hunderten von Jahren durchgeführt wurden, lange bevor wir von Keimen wussten. Skelettaufzeichnungen zeigen sogar, dass alte Zivilisationen wie die Maya hoch entwickelte Operationen wie z.B. Gehirnoperationen durchführten. Allerdings ohne desinfizierte medizinische Geräte.
Quecksilber wurde gegen Lippenbläschen verwendet
Gibt es etwas, das sie in der Vergangenheit nicht versucht haben? Offenbar wurde Quecksilber, das flüssige Metall, das in Thermometern gefunden wird, zur Heilung von Lippenbläschen verwendet. Der Betroffene musste das giftige Metall nur auf die Wunde schmieren.
Das vermeintliche "Wundermittel" funktionierte, wie so viele andere, natürlich nicht und machte die Situation nur noch schlimmer. Heute haben wir Carmex zur Behandlung.
Wahrscheinlich kennen Sie das Problem mit Blei
Leider ist Blei noch immer ein Problem bei der modernen Wasserversorgung, obwohl es in der Vergangenheit viel schlimmer war. Beim Bau von Wassersystemen und Badewannen wurde ursprünglich Blei verwendet. Damals wusste niemand, wie gefährlich das Metall war.
Heute ist unsere Wasserversorgung immer noch mit Blei verseucht, obwohl wir Filter und verschiedene andere Hilfsmittel haben, um das Wasser so sauber wie möglich zu halten. Dies hat dazu geführt, dass viel weniger Menschen durch Trinken oder Baden in Leitungswasser krank werden.
Wunden wurden früher mit Feuer behandelt
Es gibt einen alten Mythos, der besagt, dass es in Ordnung ist, Wunden zu schließen, indem man sie kauterisiert (verbrennt). Die Ursprünge dieses Mythos liegen im Mittelalter. Der Denkprozess war einfach; indem man die Haut verbrannte, wurde die Blutung gestoppt.
Das größere Problem war, dass sich kauterisierte Wunden sehr leicht infizierten. Das Verbrennen der Wunde setzte den verwundeten Soldaten oder die verwundete Person grundsätzlich einem größeren Risiko aus. Obwohl: Wenn Sie nur die Optionen gleich sterben oder später sterben zur Auswahl haben; würden die meisten Menschen wahrscheinlich später wählen.
Graham Cracker wurden erfunden, um Lustgefühle zu bekämpfen
Sie haben richtig gelesen. Als Graham-Cracker erfunden wurden, sollten sie Lustgefühle abwehren. Aber nicht irgendeine Lust. Der Erfinder glaubte, dass die Cracker so fad seien, dass man nach dem Verzehr nicht einmal in der Lage sei, nach sich selbst zu lüsten.
Ist das wahr? Wir haben keine Ahnung, welche Wissenschaft dahinter steckt, aber offensichtlich haben die Leute die Lügen gekauft. Graham-Cracker sind auch heute noch beliebt. Besonders in Kombination mit Schokolade und Marshmallows!
Die Erfindung des Deodorants
1888 geschah etwas Wunderbares: Das Deodorant wurde erfunden! Die Menschen waren es endlich leid mit Blumen herumzulaufen und fanden eine neue Art, ihre schrecklichen Gerüche zu kaschieren. Auch Parfüm war eine Option.
Was wirklich wichtig ist, ist, dass mit der Verbreitung von Deodorant auch die Zahl der Duschen nicht abnahm. Die Leute riechen gerne gut, und Deodorant war eine billige und effektive Möglichkeit, um sicherzustellen, dass man den ganzen Tag gut duftet. Dafür können wir alle dankbar sein!
Kerosin hielt Wanzen aus den Betten fern
Es stellt sich heraus, dass Bettwanzen in der Vergangenheit genauso lästig waren wie heute. Um diesen winzigen, unheimlichen Krabbeltieren den Garaus zu machen, übergossen die Menschen ihre Betten mit Kerosin. Aber... auch das hat die Bettwanzen nicht ferngehalten.
Das Kerosin führte nur dazu, dass ihre Betten zum Himmel stanken. Und es ist eine hochentzündliche Flüssigkeit. Wenn Sie Bettwanzen haben, versuchen Sie diesen "Trick" auf keinen Fall. Wie wir schon sagten, ist es zu 100 Prozent unwirksam gegen Bettwanzen, und es gibt heute sehr gute Produkte, die man im Laden kaufen kann.